Veranstaltung: Der Anti-Bias-Ansatz in der Freiwilligenarbeit

Anti-Bias-Workshop

Online-Workshop mit Rita Panesar: "Schieflagen erkennen, Vorurteile abbauen" am 7. und 8. Mai

Das englische Wort Bias bedeutet Voreingenommenheit, Schieflage oder Vorurteil. Der in den USA und Südafrika entwickelte und in Deutschland vielfach erprobte Anti-Bias-Ansatz bietet die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen mit Vorurteilen und Unterschiedlichkeit zu reflektieren und den Handlungsspielraum zu erweitern. Ziel ist es, im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag einen respektvollen Umgang mit Differenz zu fördern und durch Voreingenommenheit entstandene Schieflagen ins Gleichgewicht zu bringen.

Auch in der Freiwilligenarbeit ist eine Auseinandersetzung mit eigenen Vorurteilen und ein Bewusstsein für unterschiedliche Privilegien eine wichtige Grundlage für eine gute und respektvolle Zusammenarbeit – gerade, wenn diverse Zielgruppen eng zusammenarbeiten. In dieser Fortbildung werden auf der Basis persönlicher Reflexion, Austausch, Übungen und konkreter Beispiele gemeinsam Handlungsspielräume erweitert und alternative Kommunikations- und Verhaltensweisen für die persönliche und berufliche Praxis entwickelt.

Der Workshop finden statt am Freitag, den 7. Mai (16 bis 20 Uhr), und am Samstag, den 8. Mai (10.30 bis 16.30 Uhr).

Ziel der Fortbildung ist es, dass Sie
• Hintergrund, Ziele und Grundannahmen des Anti- Bias-Ansatzes kennen und hinsichtlich Vorurteilen und Privilegien sensibilisiert sind,
• Strategien kennen, um eine Kommunikation „auf Augenhöhe“ zu etablieren,
• Kommunikations- und Verhaltensstrategien kennen, die helfen, im Rahmen der Freiwilligen-Arbeit die Projektbeteiligten selbst für das Thema Stereotype und Vorurteile zu sensibilisieren,
• wissen, wie Projekte mit diversen Zielgruppen trotz unterschiedlicher Hintergründe, Erfahrungen und Werte Verständnis füreinander entwickeln und Gemeinsamkeiten finden können.

Die Referentin Rita Panesar ist gestaltorientierte und systemische Organisationsberaterin mit den Schwerpunkten Diversity, Internationales Bildungsmanagement und Interkulturelle Öffnung. Als Referentin der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V. leitet die ausgebildete Historikerin und Religionswissenschaftlerin gemeinsam mit dem Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung die zweijährige Qualifizierung zur Interkulturellen Koordination“. Sie ist Autorin des Leitfadens Wie interkulturelle Öffnung gelingt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, ihre Anmeldung jedoch verbindlich.

Das Anmeldeformular finden Sie hier.

Sie erhalten den Zoom-Link dann in der Woche vor der Veranstaltung.

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0421 / 16 86 70-30
Freiwilligenagentur Bremen