Schutzkonzept des sfd Bremen e.V. gegen (sexualisierte) Gewalt, Diskriminierung und Machtmissbrauch

“Alle haben das Recht auf den Schutz ihrer Würde und ihrer Gesundheit. Wir begreifen es als unsere Pflicht, den Schutz vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt und einen würdevollen Umgang aller Beteiligten sicherzustellen. Gewalt in jeglicher Form, insbesondere sexualisierte Gewalt, ist damit in keiner Weise vereinbar. Wir verurteilen jede Art von Gewalt aufs Schärfste.”

Der Soziale Friedensdienst Bremen (sfd) ist getragen von der Vision, dass alle Menschen in Bremen im Großen wie im Kleinen ihre Stadt selbst gestalten können. Wir wollen es ihnen ermöglichen, sich aktiv ins Gemeinwesen einzubringen: unterstützend, innovativ, auch protestierend. Wir treten ein für eine offene Zivilgesellschaft, in der gegenseitige Achtung und Solidarität akzeptierte Werte sind. Die Vielfalt von Lebens- und Denkweisen erkennen wir als Chance und als Ressource für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Engagement bedeutet für uns, in Verantwortung gehen

Sich sicher fühlen

Eine Voraussetzung für die Umsetzung dieser Vision und Ziele ist es, dass sich alle Beteiligten sicher fühlen, egal ob Mitarbeitende, Freiwillige, Teilnehmende oder auch Kooperationspartner*innen. Alle haben das Recht auf den Schutz ihrer Würde und ihrer Gesundheit.

Wir begreifen es als unsere Pflicht, den Schutz vor körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt und einen würdevollen Umgang aller Beteiligten sicherzustellen.

Gewalt in jeglicher Form, insbesondere sexualisierte Gewalt, ist damit in keiner Weise vereinbar. Wir verurteilen jede Art von Gewalt aufs Schärfste.

Dabei liegt es in der Verantwortung aller haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeitenden, hinzuschauen und alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um Gewalt in jeglicher Form zu verhindern.

Achtsames Miteinander

Gemeinsam wollen wir eine Kultur des achtsamen Miteinanders und der Verantwortung schaffen und besonders Kinder, Jugendliche und schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene vor Grenzübergriffen und Machtmissbrauch schützen. Daneben schauen wir aber auch auf Abhängigkeitsverhältnisse und asymmetrische Machtstrukturen unter Erwachsenen.

In unserem Schutzkonzept vor (sexualisierter) Gewalt, Diskriminierung und Machtmissbrauch sind interne und externe Ansprechpartner*innen sowie Maßnahmen für den Umgang mit Grenzüberschreitungen und Gewalt benannt.

Das Schutzkonzept wurde in Mitarbeitenden-Workshops und Ag Schutz-Treffen erarbeitet und am 9. April 2026 vom Aufsichtsrat des sfd verabschiedet.

Das Schutzkonzept können Sie hier einsehen: PDF-Download.

Ansprechpartner*inn für Meldungen und das Schutzkonzept im sfd Bremen ist Lena Blum.

Sie können auch das unten stehende anonymisierte Kontaktformular nutzen. Sie können Ihren Namen und Ihre Mail-Adresse angeben, müssen das aber nicht.

Darüber hinaus können sich Freiwilligendienstleistende auch an die trägerübergreifende  Psychosoziale Beratungsstelle für Freiwilligendienstleistende in Bremen wenden:
Mara Sterra
Tel. 0160-92 66 80 78
Email: beratung@freiwilligendienste-bremen.de

Für die Beratung der Psychosozialen Beratungsstelle gilt: Was du sagst, bleibt zwischen euch. Nur wenn es um deine Sicherheit geht (z. B. wenn du dir selbst etwas antun willst oder jemand dich verletzt), darf die Beraterin Hilfe holen.

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Lena Blum

Seit Frühjahr 2019 ist Lena Blum Leiterin der Freiwilligen-Agentur Bremen. Sie konzipiert und koordiniert mit den Mitarbeiter:innen unsere Engagement-Programme.

blum@freiwilligen-agentur-bremen.de
Tel. 0421 / 16 86 70 12