Unterstützung für Schutzsuchende aus der Ukraine

Die Möglichkeiten, sich für Geflüchtete aus der Ukraine zu engagieren, sind vielfältig. Für alle, die Menschen aus der Ukraine unterstützen wollen, haben wir hier eine Sammlung von Spendenmöglichkeiten und Informationen zusammengestellt.

Wenn Sie sich als Patin oder Pate für Geflüchtete aus der Ukraine engagieren wollen, können Sie sich an Franziska Suckut in der Freiwilligen-Agentur wenden, die das Projekt Ankern leitet (per Mail oder telefonisch unter 0152 / 26250595. Dort finden Sie auch das Anmeldeformular für Patenschaften.

Wenn Sie als Wohnpatin oder -pate Geflüchtete bei sich aufgenommen haben und sich mit anderen Freiwilligen vernetzen wollen oder eine Wohnpat:in zur Unterstützung bauchen, ist ebenfalls das Projekt Ankern richtige Adresse.

Und wenn Sie als Freiwillige oder Freiwilliger in einer der Willkommensklassen an Bremer Schulen aktiv werden wollen, wenden Sie sich bitte an Frank Mayer (per Mail oder telefonisch unter 0421 / 16 86 70 13).

Die Vermittlung von Kurzzeit-Engagements im Bereich Geflüchtetenhilfe läuft über die Website Gemeinsam in Bremen.

Falls Sie Freiwillige zur Unterstützung suchen, können Sie sich hier in ein unser Online-Formular eintragen und wir kontaktieren Sie, sobald wir von Freiwilligen hören, die aktiv werden wollen.

Freiwillige suchen

Das nächste Austauschtreffen für alle, die Schutzsuchende aus der Ukraine bei sich aufgenommen haben, findet am Montag, 02. Mai per Zoom statt. Alle Infos finden Sie hier.

Auf dem Portal Gemeinsam in Bremen werden ebenfalls Unterstützungsmöglichkeiten und Informationen für Freiwillige, die sich für Geflüchtete engagieren, gesammelt. Wenn Sie Hilfe anbieten wollen, können Sie Ihr Angebot hier einstellen. Wenn Sie mit ihrem Projekt Freiwillige zur Unterstützung von Schutzsuchenden suchen, können Sie auf Gemeinsam in Bremen und/oder in der Engagementbörse der Freiwilligen-Agentur ein Engagementgesuch veröffentlichen.

Die zentralen Informationen zu Aufenthaltsrecht, Meldeverfahren und Anlaufstellen sind auf der Website der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport zu finden.

Informationen, Spende- und Engagementmöglichkeiten

  • Unterkunft und Wohnraumvermittlung für Schutzsuchende aus der Ukraine
    • Das Bremer Projekt Zukunft Wohnen vermittelt Wohnraum an Flüchtlinge. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) koordiniert das Projekt im Auftrag der Stadt. Es geht hier sowohl um langfristige wie auch um kurzfristige Unterbringungen. Gesucht werden Vermieter:innen, die Wohnraum zur Verfügung stellen.
    • Übernachtungsplätze können über das Netzwerk #UnterkunftUkraine angeboten werden.

     

  • Sach- und Geldspendenspendenaktion in Bremen

    Es werden immer wieder gezielte Sach- und Geldspenden benötigt. Bitte erkundigen Sie sich bei den Annahmestellen, was tagesaktuell gebraucht wird und spenden Sie nicht, ohne sich vorher informiert zu haben. 

    • Die Ukraine-Hilfe sucht zurzeit Folgendes: Ibuprofen, Paracetamol, entzündungshemmende Medikamente, elastische Verbände, Mullbinden, Beruhigungsmittel, Desinfektionsmittel, medizinische Masken, Spritzen, Tropfsysteme und Erste-Hilfe-Sets, Hygieneartikel wie Einlagen, Binden, Zahnbürsten, Zahnpasta, Seife, Shampoo. Außerdem Kindernahrung/Babynahrung, Windeln, Feuchttücher. Und haltbare Lebensmittel wie Fertiggerichte, Energieriegel, Trockenfrüchte, Nüsse, Konserven, Nudeln. Zu guter Letzt werden Stromgeneratoren, Batterien, Taschenlampen, Kerzen, geladene Powerbanks, Thermounterwäsche, Isomatten und Verlängerungskabel für die Zivilbevölkerung für die Zivilbevölkerung gesucht. Die Spenden können Montag bis Freitag von 17 bis 20 Uhr im Creative Hub (Friedrich-Karl-Str. 54, 28205 Bremen) abgegeben werden.
    • Der Verein OK. Human Rights Ukraine sucht folgende Artikel: Windeln und Babypflegeprodukte, Wattestäbchen, Damenhygieneartikel, Badelatschen, Turnschuhe (alle Größen), Wäscheständer, unbenutzte neue Thermoskannen zur Zubereitung von Babymilch, Stifte, Malbücher, Rucksäcke und Schulranzen, Kinderwagen, Rollstühle, Kindersicherungen für Steckdosen, Corona-Artikel wie FFP2-Masken, Hände- und Flächendesinfektionsmittel, Corona-Tests. Die Sachen können Dienstag bis Freitag von 11 bis 16 Uhr in der Zech Logistics GmbH Halle 3 (Stephaniekirchenweide 20, 28217 Bremen) abgegeben werden.
    • Der Verein Herz für die Ukraine sucht Verbandmaterial, Lebensmittel, Hygieneartikel und Medikamente. Auch hier gilt: Bitte die aktuellen Bedarfe abfragen, bevor gespendet wird. Alle Infos finden Sie hier.
    • Der Verein Queer Cities hat in der Bremer Überseestadt eine zentrale Spenden-Sammelstelle für Geflüchtete aus der Ukraine aufgebaut. Alle Infos und – vor allem – eine täglich aktualisierte Liste mit den Bedarfen – findet ihr hier.
    • Das SOS-Kinderdorf Bremen bittet um Geldspenden für seine Integrations- und Hilfsangeboten. Weitere Infos finden Sie hier.
    • Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ruft zur Mithilfe durch koordinierte Geld-, Sach- und Zeitspenden auf. Für die Notunterkunft in den Messehallen 6 und 7 werden Spenden dringend benötigt. Die aktuellen Bedarfe finden Sie auf der Website des ASB; die Bedarfe werden laufend aktualisiert.
    • Die Deutsch-Polnische Gesellschaft bittet um Geldspenden zur Finanzierung weiterer Hilfstransporte an die ukrainische Grenze und zurück. Alle Infos hier
    • Die Initiative Flüchtlingshilfe Bremen koordiniert Sachspenden schnell und unkompliziert über ihre Facebook-Seite.
  • Infos für Schutzsuchende und Freiwillige: rechtliche Fragen, medizinische Versorgung, Schulbesuche
    • Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt bietet eine Reihe Online-Seminare für Freiwilligen in der Ukraine-Hilfe an:
      11. April: „Plattformen, Software und Werkzeuge für Engagierte für Geflüchtete aus der Ukraine“
      19. April: „Selbstbestimmung und Unterstützung geflüchteter Menschen“
      20. April: „Fundraising in Krisenzeiten“
      28. April: „Unterstützungsleistungen beantragen und bürokratische Herausforderungen meistern“
      05. Mai: „Helfenden helfen – Resilienz in Krisenzeiten“
      Alle Infos und die Anmeldung finden Sie hier
    • Die zentralen Informationen zu Aufenthaltsrecht, Meldeverfahren und Anlaufstellen sind auf der Website der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport zu finden.
    • Auf der Website der Senatorin für Kinder und Bildung finden Sie Infos zum Kindergarten- und Schulbesuch.
    • Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung in Bremen sind Hilfsangebote von Bremer niedergelassenen Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen gesammelt.
    • Die Website Welcome to Bremen hat eine Info-Sammlung für Geflüchtete aus der Ukraine erstellt. Wenn Sie Informationen haben oder Anlaufstellen und Initiativen kennen, die Menschen aus der Ukraine unterstützen, schreiben Sie einfach eine Mail an info@welcometobremen.de.
    • Das Handbook Germany hat eine Sonderseite für Geflüchtete aus der Ukraine in vier Sprachen (Ukrainisch, Russisch, Deutsch und Englisch) erstellt – mit niedrigschwelligen Informationen rund um Einreise, Aufenthalt und Leben in Deutschland sowie vertrauenswürdigen Unterstützungsangeboten.
    • Die Deutsche Bahn hat für Schutzsuchende Informationen zur Fahrt und Ankunft in Deutschland bereitgestellt, auf Ukrainisch, Englisch und Deutsch.
    • Das Hilfe-Portal Germany4Ukraine ist eine Anlaufstelle für Geflüchtete aus der Ukraine. Auf dem Portal finden sich Informationen und Services auf Ukrainisch, Russisch, Englisch und Deutsch. Das Hilfe-Portal bündelt Informationen für die Einreise und Erstorientierung in Deutschland und sammelt Hilfsangebote.
    • Die Universität Bremen hat ein Hilfsportal mit Informationen für vom Krieg in der Ukraine betroffene Studierende und Wissenschaftler:innen eingerichtet. 
       
  • Veranstaltungen und Treffpunkte für Schutzsuchende aus der Ukraine und/oder für Freiwillige
    • Das SOS-Kinderdorf-Zentrum ist ein familienfreundlicher Treffpunkt in der Bremer Neustadt. Neben dem Familiencafé und zahlreichen Angeboten für Groß und Klein gibt es hier einen Second-Hand-Laden für Kinderkleidung bis Größe 152 sowie Spielzeug. Ukrainer:innen sind herzlich willkommen. Weitere Infos finden Sie hier.
    • Im SOS-Kinderdorf-Zentrum finden außerdem mehrmals pro Woche Sprachcafés statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Infos dazu finden Sie hier.
    • Jeden Samstag von 15 bis 17:30 Uhr ein Familientreff für Geflüchtete aus der Ukraine im Haus der Familie in Horn-Lehe statt. Anmeldung und weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0421/2574838 oder per E-Mail an hdf-horn-lehe@afsd.bremen.de.
    • Beim Runden Tisch Horn-Lehe können sich Schutzsuchende aus der Ukraine und Freiwillige austauschen, vernetzen und unterstützen. Der nächste Runde Tisch findet am 5. Mai statt, im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde Horn (Horner Heerstr. 28).
    • Geflüchtete und deren Gastfamilien können sich beim Treffpunkt Ukraine in der Kirchengemeinde Oberneuland bei Kaffee und Tee austauschen, vernetzen und bei Bedarf gegenseitig unterstützen. Der Treffpunkt Ukraine ist freitags zwischen 16 bis 18 Uhr im Saal der Kirchengemeinde geöffnet (Hohenkampsweg 6, 28355 Bremen).
    • Die Evangelische Kirchengemeinde in der Neuen Vahr bietet mit der Aktion MahlZeit seit zwölf Jahren einen kostenlosen Mittagstisch für Kinder und ihre Eltern an. Familien aus der Ukraine sind herzlich willkommen. Immer sonntags (außerhalb der Schulferien), um 12:30 Uhr. Die Adresse ist August-Bebel-Allee 276 (Gemeindezentrum Heilig-Geist-Kirche), 
      28329 Bremen.
    • Immer donnerstags findet ein Spielangebot für geflüchtete Kinder aus der Ukraine in Tenever im Übergangswohnheim Tenever (Neuwieder Straße 2, 28325 Bremen) statt. Alle Infos finden Sie hier.
    • Die Wirtschaftsförderung Bremen bietet immer sonntags um elf Uhr einen kostenlosen Stadtrundgang für Geflüchtete aus der Ukraine an. Die zweistündige Tour startet am Roland auf dem Marktplatz. Die Rundgänge finden auf Ukrainisch und Russisch statt. Tickets gibt es in der Tourist-Information in der Böttcherstraße 4.
    • Im Kulturzentrum Schlachthof ist ein Angebot für Kinder von vier bis acht Jahren mit Tanz, Theater und Performance geplant. Nach den Osterferien soll außerdem eine Kreativwerkstatt für Kinder ab sieben Jahren starten.
  • Sprache
    • Der Reise Know-How Verlag bietet seinen Kauderwelsch Sprachführer Ukrainisch für Helfer:innen und Schutzsuchende als E-Book für einen symbolischen Betrag von einem Cent an. Bestellen kann man das Buch über die Website des Verlags
    • Auf der Website der Deutschen Bahn können Sie eine empfehlenswerte App für die Echtzeit-Übersetzung herunterladen
    • Das Goethe Institut bietet (nahezu) kostenlose Deutschkurse für Ukrainer:innen an. Die Kurse richten sich an Erwachsene, Kinder und Jugendliche, finden online statt und kosten 25 Cent. Alle Infos finden Sie hier
  • Geldspenden für die Menschen in der Ukraine
    • Zusammen mit der Organisation Vostok SOS hat Libereco eine umfangreiche Hilfsaktion für die Ukraine gestartet, die Medikamente und Verbandsmaterial in die Ukraine bringen und Menschen bei der Evakuierung zu helfen soll.
    • Die NGO Razom ist seit 2014 in der Ukraine aktiv und hat eine Zusammenstellung von Unterstützungsmöglichkeiten veröffentlicht. Spenden kann man per PayPal (Link zur Razom-Spenden-Seite bei PayPal hier).
    • Beim Roten Kreuz in der Ukraine kann man zur Unterstützung Humanitärer Hilfe spenden.
    • Mission Lifeline wird einen Konvoi an die slowakisch-ukrainische Grenze entsenden, um Menschen zu unterstützen, die versuchen, aus dem Krisengebiet nach Deutschland zu fliehen.
    • Die SOS-Kinderdörfer bereiten humanitäre Hilfe vor: Transport in sichere Gebiete, Unterbringung in angemieteten Unterkünften, medizinische Hilfe und psychosoziale Unterstützung nach Stress und Schock.
    • Die Organisation Voices of Children organisiert psychologische Hilfe für vom Krieg traumatisierte Kinder.
    • Hier das Nothilfe-Programm von UNICEF.
    • People in Need ist ein tschechisches Hilfsprogramm, das Essen, Wasser und Hygiene-Artikel zur Verfügung stellt und Wiederaufbauhilfe organisiert. Spenden kann man hier.
    • Die Niederländische Organisation Free Press Unlimited unterstützt den Journalismus in der Ukraine. Spenden kann man hier.
    • Caritas International organisiert in der Ukraine Feldküchen und Notunterkünfte sowie psychologische Unterstützung für kriegstraumatisierte Menschen.
    • Die Katastrophenhilfe der Diakonie hat ein Hilfsprogramm aufgelegt, zurzeit werden Soforthilfe-Maßnahmen für die Ukraine vorbereitet.
  • Telefonseelsorge

    Menschen, die Gesprächsbedarf haben und seelische Unterstützung benötigen, können sich an Telefonseelsorgestellen wenden:

    • krisenchat hat einen psychosozialen Beratungsdienst für Kinder und junge Menschen bis 25
      Jahre auch in ukrainischer Sprache eingerichtet. 
    • Bei Virtual Support Talks bieten rund 350 Freiwillige Redezeit zu allen Lebensfragen an. Aus einer Liste von über Zuhörer*innen kann man sich themenbezogen Zuhörer*innen aussuchen und diese direkt per E-Mail um einen Termin innerhalb von 24 Stunden bitten.
    • Die internationale Plattform IPSO Care bietet traumaspezifische Beratung an – auf Dari/Farsi/Pashto, Arabisch, Englisch, Krio, Russisch, Ukrainisch, Tigrynia, Französisch, Italienisch, Türkisch, Somali und Deutsch.
    • Die Telefonseelsorge der Bremischen Evangelischen Kirche ist rund um die Uhr erreichbar.
    • Hier der Kontakt der Telefonseelsorge des Katholischen Gemeindeverbands Bremen.
0421 / 16 86 70-30
Freiwilligenagentur Bremen